Schön, aber gefährlich – giftige Wasserpflanzen im Gartenteich

Schön, aber gefährlich - giftige Wasserpflanzen im Gartenteich

Die Auswahl an Wasserpflanzen für den Gartenteich ist riesengroß. Manche dieser Pflanzen sehen einfach nur schön aus, einige können gegessen werden, aber es gibt auch giftige Wasserpflanzen, die den Gartenteich zieren können. Wer noch nie einen Teich im Garten hatte und jetzt einen Teich anlegen möchte, ist gut beraten, sich sehr genau zu informieren, welche Wasserpflanzen giftig sind. Vor allem, wenn Kinder im Haus sind oder oft zu Besuch kommen, ist es wichtig, auf giftige Wasserpflanzen zu achten.

Vorsicht bei diesen Wasserpflanzen


Wie bei vielen Pflanzen und Blumen, so gilt auch für Wasserpflanzen: Was besonders schön aussieht, ist nicht selten sehr giftig. Da gibt es beispielsweise den Brennenden Hahnenfuß, der in freier Natur in vielen Feuchtzonen zu finden ist und sich auch im Gartenteich gut macht. Wie alle Hahnenfußgewächse, so ist die gelbe blühende Pflanze giftig. Eine beliebte Pflanze für den Teich ist auch der Zungen-Hahnenfuß, der ebenfalls mit kleinen gelben Blüten auf sich aufmerksam macht. Leider ist diese Pflanze auch dabei, wenn es um giftige Wasserpflanzen geht. Besonders giftige Wasserpflanzen sind jedoch der Wasserhahnenfuß sowie der Gift-Hahnenfuß, bei dem der Name Programm ist. Bei dieser Sorte sind alle Pflanzenteile hochgiftig. Kommt es zu Hautkontakt, führt das zu starkem Juckreiz und zu Hautblasen, zudem klagen die Betroffenen über Erbrechen, Schwindel und Durchfall. Kommt es zu einem schweren Fall, sind sogar Lähmungserscheinungen möglich.

Schön, aber giftig

Die Wasser-Schwertlinie blüht zwar wunderschön, jedoch bei den giftigen Wasserpflanzen ist die Lilie ganz vorne mit dabei. Ihr Stängel enthält Terpen, ein Gift, das für Probleme bei der Verdauung sorgt. Die Sumpfcalla mit den hübschen roten Beeren ist ebenfalls giftig, was sie mit allen anderen Aronstabgewächsen gemeinsam hat. Auch die Wolfsmilchgewächse sind giftige Wasserpflanzen. Als Teichpflanze beliebt ist die Sumpf-Wolfsmilch, deren Pflanzensaft für ernste gesundheitliche Probleme sorgen kann. Kommt es zu einem direkten Kontakt mit den Schleimhäuten, sind Blasen und Läsuren sowie Verätzungen möglich. See- und Teichrosen sind Schönheiten auf jedem Gartenteich. Wenn dagegen Haustiere oder Wasserschildkröten von diesen Schönheiten naschen, kann das zur Atemlähmung führen.

Eine tödliche Pflanze

Für Fische tödlich ist die Kardinals-Lobelie, die giftige Blätter hat. Alle, die Kois oder andere Teichfische halten möchten, müssen auf diese hübsche Pflanze leider verzichten. Giftige Wasserpflanzen gibt es viele in Deutschland, aber keine Pflanze, die am oder im Wasser wächst, ist so giftig wie der Wasser-Schierling. Der Wasser-Schierling ist in allen Pflanzenteilen giftig und niemand sollte auf die Idee kommen, diesen Doldenblütler am Gartenteich zu pflanzen. Wer mit dem Schierling in Berührung kommt, muss sofort zu einem Arzt. Der Schierling riecht stark nach Sellerie und wächst zwischen Juli und August an Tümpeln und Teichen.

Fazit

Nicht alle Wasserpflanzen, die schön aussehen, sollten im Garten ihren Platz finden. Viele sind hochgiftig und das nicht nur für Menschen, sondern auch für Fische oder Haustiere. Bevor es an die Bepflanzung des Gartenteiches geht, ist es immer eine gute Idee, mit einem erfahrenen Gärtner zu sprechen und sich beraten zu lassen. Der Gärtner kann sicher bestimmen, welche Wasserpflanzen giftig sind und welche nicht.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / Lenorlux

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