Wasserpflanzen düngen – für mehr Nährstoffe und besseres Wachstum

Wasserpflanzen düngen - für mehr Nährstoffe und besseres Wachstum

Alle Pflanzen, die im Garten wachsen, müssen von Zeit zu Zeit gedüngt werden, bei Wasserpflanzen ist es eigentlich nicht notwendig. Der Teich im Garten enthält natürlichen Dünger, aber bei einigen Wasserpflanzen ist eine kleine Nachhilfe nötig. Wann müssen Teichbesitzer ihre Wasserpflanzen düngen und welcher Dünger sorgt für mehr Nährstoffe und ein besseres Wachstum? Nicht jeder Teichbesitzer muss seine Wasserpflanzen düngen, denn es kommt immer auf die Auswahl der Pflanzen an, die in dem Teich zu Hause sind.

Wasserpflanzen düngen – nur bei Bedarf

Beim Thema Wasserpflanzen düngen oder nicht, scheiden sich die Geister. Die einen halten es für unbedingt notwendig, andere vertrauen dem natürlichen Dünger im Teich und haben Angst, ihre Pflanzen zu überdüngen. So etwas hat im schlimmsten Fall Verbrennung und Fäulnis zur Folge, etwas, was sich kein Teichbesitzer wünscht. Ein weiterer Nachteil bei zu viel Dünger ist außerdem, dass im Wasser des Teiches zu viele Nährstoffe sind, was dann wiederum zur Bildung der ungeliebten Algen führt. Beim Düngen von Wasserpflanzen sollte der Grundsatz gelten: Nicht agieren, sondern nur reagieren. Genauer gesagt: Die Wasserpflanzen sollten nur gedüngt werden, wenn Bedarf besteht, also wenn die Pflanzen anzeigen, dass sie Dünger benötigen. Weniger ist hier immer mehr, der Dünger sollte so sparsam wie möglich zum Einsatz kommen.

Woran lässt sich der Bedarf erkennen?

Wer neue Wasserpflanzen in den Teich setzt, muss diese erst einmal nicht mit Dünger versorgen. Zeigen die Pflanzen allerdings Mangelerscheinungen, dann sollte Dünger in den Teich gegeben werden. Benötigen die Wasserpflanzen Dünger, dann zeigen sie es mit gelblichen Verfärbungen an den Blättern. Ein weiteres Zeichen, dass ihnen etwas fehlt, ist es, wenn sie schlecht oder gar nicht blühen. Jeder Gartenteichbesitzer sollte jedoch prüfen, bevor er zum Dünger greift, ob der Pflanzenbestand im Teich vielleicht zu dicht ist. Symptome wie das Fehlen der Blüten oder gelbe Blätter können darauf hindeuten, auch im Herbst verfärben sich einige Blätter gelb, krank sind die Pflanzen deshalb aber nicht.

Erst testen, dann düngen

Die Besitzer eines Gartenteichs, die sich nicht sicher sind, ob bei ihren Wasserpflanzen ein Mangel an Nährstoffen vorliegt, sollten zunächst den Eisengehalt messen, bevor sie Maßnahmen ergreifen. Die entsprechenden Tests gibt es kostenlos in Baumärkten oder Gartencentern. Zeigt der Test, dass es tatsächlich Mangelerscheinungen gibt, dann wird der Dünger, den es in Form von Kegeln oder Tabletten gibt, direkt in die Erde gesteckt. Diese Form des Düngens ist weitaus schonender, als den Dünger direkt ins Wasser zu geben. Die Wirksamkeit ist dabei nicht ganz so intensiv, was wiederum eine schnelle Algenbildung verhindert.

Fazit zu Wasserpflanzen düngen

Wasserpflanzen sollen eine Zierde für den Gartenteich sein, kranke Pflanzen möchte niemand in seinem Teich haben. Manchmal brauchen Pflanzen mehr als die Nährstoffe, die der Teich ihnen anbieten kann. Hier ist Dünger eine gute Sache, er versorgt die Pflanzen mit allen nötigen Nährstoffen, die sie brauchen, um gesund und schön bleiben. Wichtig ist es, vorher zu testen, ob tatsächlich Mangelerscheinungen vorliegen oder ob es vielleicht nur an der Jahreszeit liegt, dass sich die Blätter gelblich färben. Braucht die Pflanze einen Dünger, dann sollte er frei von Phosphat oder zumindest phosphatarm sein.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / jukree

Tommy Weber

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